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Für Kommunen und Träger: Angaben prüfen lassen
112.977 Spielplätze stehen hier — wahrscheinlich auch Eure. Was dort steht, stammt aus OpenStreetMap und ist oft unvollständig. Das lässt sich in wenigen Minuten ändern.
Was an einem Eintrag steht — und was meistens fehlt
Von den 112.977 Plätzen tragen 18.919 eine Geräteliste, 19.141 einen Namen und 4.919 eine Altersangabe. Bei allen anderen steht an genau diesen Stellen nichts — und wir schreiben dort auch nichts hin, weil geraten hier schlimmer wäre als eine Lücke.
Die Lücke kostet Besuche. Wer „Wasserspielplatz“ sucht, sieht Plätze mit eingetragenem Wasserspiel zuerst; wer eine Altersangabe sucht und keine findet, fährt zum nächsten. Beides steht in Eurer Hand.
Was wir eintragen — und was nicht
- Geräte. Rutsche, Schaukel, Nestschaukel, Seilbahn, Wasserspiel, Klettergerüst, Sandkasten — was steht, steht als Chip am Eintrag und bringt den Platz auf die passenden Listen.
- Alter. Die Altersempfehlung, wie sie am Schild steht.
- Ausstattung. Rollstuhlgerecht, beleuchtet, überdacht, Schatten, Toilette, Trinkwasser, Hunde erlaubt oder nicht.
- Zugangszeiten und Sperrungen. Nachtruhe, Winterpause, gesperrte Geräte. „Rund um die Uhr“ steht nur da, wo es ausdrücklich so gemeldet ist.
- Website und Zuständigkeit. Ein Link zur Kommune und die Stelle, an die Schäden gemeldet werden.
- Keine Bewertungen. Weder gute noch schlechte. Es gibt hier keine Sterne und keine Kommentare.
So geht es
Über das Meldeformular. Wähle „Ich schreibe für die Kommune oder den Träger“, trag ein, was stimmt, und hinterlass eine E-Mail-Adresse für Rückfragen. Wir sehen es uns an und melden uns, wenn der Eintrag angepasst ist. Kein Konto, keine Kosten, keine Frist. Für mehr als eine Handvoll Plätze ist eine Tabelle oder ein Datensatz der bessere Weg — schreib uns einfach.
Eintrag prüfen lassen Lieber per E-Mail
Offene Daten
Einige Städte veröffentlichen ihren Spielplatzkataster als offene Daten — mit Geräten, Altersgruppe und Zuständigkeit. Wo die Lizenz es erlaubt, führen wir solche Datensätze mit OpenStreetMap zusammen und nennen die Quelle am Eintrag. Wenn Eure Kommune so einen Datensatz hat oder ihn veröffentlichen will: Wir helfen gern beim Abgleich.
Häufige Fragen von Kommunen
Was kostet ein Eintrag?
Nichts. Alle Einträge stehen kostenlos hier und bleiben kostenlos. Sie stammen aus OpenStreetMap, einer offenen Datenbank — wir haben sie weder gekauft noch verkaufen wir sie.
Wir haben einen Spielplatzkataster. Könnt ihr den übernehmen?
Gern, wenn er unter einer offenen Lizenz steht (Datenlizenz Deutschland oder Creative Commons). Berlin, Hamburg, Köln, München und Bremen veröffentlichen solche Datensätze bereits. Schreib uns, welche Datei es gibt — wir führen sie mit OpenStreetMap zusammen und nennen die Quelle am Eintrag.
Was bedeutet „von der Kommune bestätigt“?
Dass die Angaben am Eintrag von der Stelle kommen, die den Platz pflegt, und wir sie geprüft haben. Am Eintrag steht dann ein entsprechender Vermerk. Das ist keine Werbung und kostet nichts — es sagt nur, woher die Angabe stammt.
Ein Platz ist gesperrt oder abgebaut. Und jetzt?
Über das Meldeformular oder per E-Mail. Wir nehmen ihn heraus oder vermerken die Sperrung — und tragen es zusätzlich in OpenStreetMap ein, damit es auch anderswo stimmt.
Unser Kita-Spielplatz steht hier drin.
Dann ist er in OpenStreetMap nicht als solcher erkennbar. Wir schließen Plätze von Kitas, Schulen und Horten aus, soweit Name, Träger oder Lage das hergeben — ein Rest rutscht durch. Eine kurze Nachricht genügt, wir nehmen ihn heraus.